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Deutscher Feuerwehrverband appelliert: Böller- und Versammlungsgebote beachten
Geschrieben von: Deutscher Feuerwehrverband   -   Mittwoch, den 30. Dezember 2020

Berlin – In diesem Jahr gilt ein generelles Verkaufsverbot für Böller – mit dieser Änderung der Sprengstoffverordnung soll die Zahl der Unfälle rund um Silvester reduziert werden, damit Rettungsdienst und Kapazitäten in den Krankenhäusern entlastet werden. „Wir begrüßen das Verbot, mit dem auch die Einsatzzahlen der Feuerwehren reduziert werden sollen“, erklärt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). An publikumsträchtigen Plätzen, die durch die jeweilige Kommune definiert werden, gilt generell Feuerwerksverbot. Pyrotechnik ist auch in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen untersagt; das Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser.
 
Hinzu kommen vielerorts Versammlungsverbote bzw. Ausgangssperren, die entsprechend auf Landesebene geregelt worden sind. „Wird bei der Feier im engsten Familienkreis Kleinstfeuerwerk verwendet, das ganzjährig verkauft werden darf, mahnen wir trotzdem zur Vorsicht: Beachten Sie die Verwendungshinweise. Wunderkerzen etwa gehören nicht unbeaufsichtigt in die Hände kleiner Kinder“, so Hachemer. Er warnt zudem vor dem Kauf illegaler Pyrotechnik oder dem Versuch der eigenen Herstellung: „Feuerwerk ist Sprengstoff!“
 
Um die Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren zu schützen, rät der DFV-Vizepräsident, Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen zu entfernen. „Halten Sie Fenster und Türen geschlossen!“, erklärt Hachemer. „Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst“, so der Vizepräsident.
 
Die Feuerwehren wünschen den Menschen in Deutschland einen geruhsamen und sicheren Jahreswechsel!

Christbaumsammelaktion 2021
Geschrieben von: Feuerwehr Hemsbach (MB)   -   Sonntag, den 06. Dezember 2020

Eigentlich hätte die Jugendfeuerwehr die Christbaumsammelaktion im Jahr 2021 zum 36. mal durchgeführt – eigentlich. Denn wie bei so vielen Veranstaltungen der Feuerwehr und der einzelnen Abteilungen im vergangenen Jahr muss auch die Christbaumsammelaktion der Jugendfeuerwehr coronabedingt abgesagt werden.

Das Sammeln und Häckseln der Bäume ist mit den derzeitigen Kontaktbeschränkungen des “Lockdown Light” nicht in Einklang zu bringen. Den Baum kontaktlos abzuholen wäre zwar noch irgendwie machbar, aber der Transport der Bäume und das Häckseln selbiger bedeutet dennoch den gleichen Aufwand und somit auch den gleichen Personalaufwand wie in den vergangenen Jahren – das bedeutet in Hemsbach zwischen 30 und 40 Helfern, viele davon auch aus der Einsatzabteilung der Feuerwehr.

Ein kleines Sammelfahrzeug war in den vergangenen Jahren oft mit fünf Personen unterwegs, ein großer LKW oder ein Traktor oft mit noch mehr Personal. Am Häckselplatz tummelten sich auch mehr als fünf Helfer auf kleinstem Raum. Selbst wenn man die Sammeleinheiten in Kleingruppen aufteilen würde, wäre eine Einhaltung der derzeitigen Regelungen nicht möglich. Weiterhin wären wieder viele Einsatzkräfte der Feuerwehr Hemsbach an der Aktion beteiligt. Gibt es auch nur einen Covid-19-Fall wird die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Hemsbach nachhaltig geschwächt, besonders wenn man die Quarantäne der Kontaktpersonen bedenkt.

Aus dem letztgenannten Grund hatte die Feuerwehr auch in den Sommermonaten nur Übungen in bestimmten Kontaktgruppen von weniger als neun Personen zugelassen. Zurzeit ruht der Übungsdienst wieder, besonders im Hinblick darauf die Einsatzfähigkeit für den Ernstfall zu erhalten. Gerne hätte man wie in den vergangenen 35 Jahren die Sammelaktion durchgeführt, in vielen Gesprächen versuchte man ein Hygiene- und Sammelkonzept zu konzipieren, aber im Hinblick auf die obige Situation und spätestens mit der Verlängerung der Beschränkungen bis zum 10.01.2021 war klar – die Christbaumaktion ist nicht realisierbar.

Die Fragen, die sich viele in Hemsbach nun stellen werden:

 

“Wie werde ich meinen alten Weihnachtsbaum dann los?” 

Nun, die wohl einfachste Möglichkeit ist die Zerkleinerung und Entsorgung der Bäume über die Bio-Tonne. Alternativ können die Bäume auch zu den Sammelstellen in der Region gebracht werden.

“Ich möchte die Jugendfeuerwehr aber trotzdem mit einer kleinen Spende unterstützen!”

Wir freuen uns über jede Spende, die der Jugendarbeit in der Feuerwehr Hemsbach dient. Wir prüfen gerade die Einrichtung eines Spendenkontos für diesen Zweck. Für größere Spenden setzen Sie sich bitte mit unserem Kommandant Joachim Steilen in Verbindung.

“Die Christbaumaktion gibt es nicht mehr!”

Natürlich wird die Jugendfeuerwehr die Christbaumaktion wieder durchführen, sobald dies möglich ist. Wir hoffen auf die dann 36. Sammelaktion im Jahr 2022 und sind zuversichtlich, Sie bereits im Sommer zum Brandschutztag begrüßen zu dürfen.

20 Jahre „Rauchmelder retten Leben“
Geschrieben von: rauchmelder-lebensretter.de / DFV   -   Dienstag, den 10. November 2020

Bilanz einer Erfolgsgeschichte zum Rauchmeldertag am 13. November

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Anlässlich des Rauchmeldertags am Freitag, den 13. November, weist die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ auf die Erfolge ihrer 20-jährigen Informationskampagne hin: Die Aufklärungsarbeit gemeinsam mit vielen Partnern und die zum Jahresende nahezu bundesweit eingeführte Rauchmelderpflicht haben dafür gesorgt, dass die meisten Menschen in Deutschland durch Rauchmelder vor tödlichem Brandrauch besser geschützt sind. Berlin und Brandenburg sind die letzten Bundesländer, in denen die Übergangsfrist der Gesetzgebung zum Jahresende ausläuft.


Nur Sachsen mit Nachholbedarf
Erfreut über die gute Ausstattung zeigt sich auch Albrecht Broemme, der vor 20 Jahren als damaliger Berliner Landesbranddirektor die Kampagne aus der Taufe hob: „Dank der langjährigen Aufklärungsarbeit sind Rauchmelder als Lebensretter zum Glück im öffentlichen Bewusstsein angekommen, auch in der Politik. Daher sind in allen Ländern heute Rauchmelder für private Wohnungen Pflicht. Nur in Sachsen gilt dies bislang lediglich für Neu- und Umbauten. Der tragische, bundesweit bekannt gewordene Fall aus Grimma in Sachsen, bei dem Anfang des Jahres eine Mutter und ihre zwei kleinen Kinder bei einem Brand ums Leben gekommen sind, wird das hoffentlich bald verändern.“


Feuerwehrverband unterstützt Kampagne
Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) ist eine tragende Säule von „Rauchmelder retten Leben“. Hermann Schreck, Beiratsvorsitzender der Initiative und Ständiger Vertreter des DFV-Präsidenten, meint: „Heute gibt es keine Freiwillige Feuerwehr oder Berufsfeuerwehr mehr, die nicht den Nutzen der Rauchmelder anerkennt und den Brandschutz mit den lebensrettenden Geräten unterstützt. Das war zu Beginn der Aktion „Rauchmelder retten Leben“ anders und hat sich im Laufe der Jahre wesentlich verändert. Grund dafür ist sicher, dass die Rauchmelder in den Haushalten für eine kontinuierlich sinkende Anzahl der Brandverletzten und Brandtoten sorgen.“


Studien belegen: Rauchmelder retten Leben
Norbert Schaaf, Vorsitzender der Initiative „Rauchmelder retten Leben“ erklärt: „In Deutschland retten Rauchmelder pro Tag durchschnittlich vier Menschen vor gesundheitlichen Schäden oder sogar dem Tod. Das ergab unsere Auswertung der Medienberichterstattung von Dezember 2019 bis Februar 2020.“ Auch die im März dieses Jahres veröffentlichte Studie „Wirksamkeit der Rauchwarnmelderpflicht“ weist statistisch nach, dass seit Einführung der Rauchmelderpflicht immer mehr Leben gerettet werden.


Hälfte der Eigenheime nicht ausreichend gesichert
Dirk Aschenbrenner, Präsident der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb): „Es ist erschreckend, dass trotz nachgewiesener Wirksamkeit und trotz Gesetzgebung bundesweit nur die Hälfte der Eigenheimbesitzer ausreichend mit Rauchmeldern ausgestattet ist.“ Zu diesem Ergebnis kam eine Mitte September veröffentlichte repräsentative Innofact-Studie. Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ appelliert daher an alle Eigentümer, sich und die eigene Familie zuhause ausreichend mit Rauchmeldern zu schützen.


INFOKASTEN
Die 5 größten Irrtümer

  • Wenn es brennt, bleibt genug Zeit – Irrtum: Bei einem Brand bleiben höchstens 120 Sekunden zur Flucht.
  • Ein Rauchmelder im Flur reicht – Irrtum: Rauchmelder gehören mindestens in alle Flure, Schlaf- und Kinderzimmer, in Berlin und Brandenburg auch in alle Aufenthaltsräume außer der Küche.
  • Die Rauchmelderpflicht gilt nur für Vermieter, nicht für Eigentümer im selbstgenutzten Wohnraum – Irrtum: Die Pflicht gilt für alle Eigentümer!
  • Ich bemerke den Brand rechtzeitig – Irrtum: Nachts schläft auch der Geruchssinn, man wird bei einem Brand nicht wach.
  • Qualität von Rauchmeldern erkennt man allein am CE-Zeichen – Irrtum: gute Rauchmelder tragen zusätzlich das Qualitätszeichen „Q“.

Über „Rauchmelder retten Leben“
Das Forum Brandrauchprävention e.V. betreibt die im Jahr 2000 gegründete Initiative „Rauchmelder retten Leben“. Das Ziel des Forums ist die Brandschutzprävention, insbesondere mit Rauchwarnmeldern. Mitglieder des Forums sind führende Dachverbände wie der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) sowie Hersteller und Dienstleister. Am 12.06.2012 gründete das Forum Brandrauchprävention einen gemeinnützigen Verein. Geschäftsstelle ist die Agentur eobiont GmbH, die auch als Ansprechpartner zur Verfügung steht.


Pressekontakt:
Forum Brandrauchprävention e.V.
„Rauchmelder retten Leben“
Claudia Groetschel
Tel.: 030/44 02 01 30
redaktion@rauchmelder-lebensretter.de

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